Kunibert Schäfer

Neuer Kammerchor

Konzert "unbekannt" / Rgbg 2017

Chorkonzert in Havanna / Cuba 2017




Probentage im "Wildbad" Rothenburg o.d.Tauber


NK im Innenhof Juli 2016



NK in Brixen Juli 2015

Gesungen für den guten Zweck

Johannes-Hospiz erhält die Spende von dem vergangenen Benefizkonzert „Übergang“

Regensburg, 25. Februar 2016

Das jüngste Benefizkonzert „Übergang“ zugunsten des Johannes-Hospiz in der Kirche St. Andreas hat sich bewährt: eine randvolle Kirche, großzügige Spenden sowie neue Mitglieder im „Freundeskreis des Johannes-Hospiz, waren das Ergebnis.  Der Kammerchor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik hatte sich für den guten Zweck ins Zeug gelegt und seinen Zuschauern ein grandioses Konzert geboten und um Spenden für das Hospiz gebeten.

 

 

 


Ein Klangbild wie vor 225 Jahren

 
In der Regensburger Basilika St. Emmeram wurde am Wochenende die „Missa solennelle“ des T&T-Hofkapellmeisters Joseph Touchemoulin wiederaufgeführt.
 
Joseph Touchemoulin war Kapellmeister am Hof des Fürsten von Thurn und Taxis Foto: Oper Dijon
Von Gerhard Heldt, MZ

Regensburg. „350 Jahre Immerwährender Reichstag“: Das Jubiläum wurde fortgesetzt mit der Wiederaufführung der „Messe solennelle g-Moll“ von Joseph Touchemoulin, der 1761 als Geiger in die Hofkapelle der Fürsten Thurn und Taxis eintrat und sie von 1782 bis zu seinem Tod 1801 leitete. Die Grabplatte im Zugang zu St.Emmeram, an der alle Zuhörer vorbeigingen, war an diesem Abend mit Leuchte und Blumen geschmückt.
Zur Aufführung in der bis auf den letzten Platz gefüllten Basilika hatten sich der Neue Kammerchor der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik unter der Leitung von Kunibert Schäfer und der Raselius-Chor der Regensburger Kantorei unter der Leitung von Roman Emilius zusammengetan. Den instrumentalen Part hatte das Originalklang-Orchester La Banda, übernommen. Vor der Wiederaufführung erklang J. S. Bachs doppelchörige Motette „Der Geist hilft unsrer Schwachheit auf“ BWV 226, geschrieben 1729. Kunibert Schäfer hatte eine kleine Streicherbesetzung zur colla-parte-Begleitung der Gesangsstimmen hinzugezogen. Trotz durchgehender Achtstimmigkeit blieb der Chorklang transparent, die Textverständlichkeit war hervorragend, alle Tempi kamen stimmig. Der Eingangschor lebte vom schwingenden 3/8-Takt; den Schlusschoral nahm Schäfer zügig, ohne an jedem Zeilenende atmen zu lassen. Eine prächtige Einstimmung.
 
Eine ganz konventionelle Messe
Touchemoulin schrieb seine Messe zum Geburtstag des Fürsten Karl Anselm vermutlich im Jahr 1789. Dass der seinerzeit verfügbare Chor die Stärke der ca. 50 Stimmen der beiden Chöre von 2013 hatte, ist eher unwahrscheinlich. Jedoch dürfte mit der Verpflichtung von La Banda in etwa die damalige Stärke der Hofkapelle – bis zu 42 teils hochberühmte Mitglieder – erreicht worden sein, so dass insgesamt am historischen Ort ein historisches Klangbild wiedererstand.
Die Messe ist als „solennelle“ nicht an ein strenges Zeitlimit gebunden und wird daher auch wohl nur aus Anlass des Geburtstages des Fürsten erklungen sein. Sie ist gefällig, dem Zeitstil verpflichtet und dem Anlass gemäß ohne besondere Höhepunkte konzipiert, sprengt nirgends den Rahmen des Konventionellen. Trompeten, Hörner und Pauken künden von Musik für einen Potentaten. Die meist homophone Gestaltung und der Wechsel von schlichten Soli und wirkungsvollen Chören folgen den Gesetzmäßigkeiten derartiger Auftragswerke
 
BR sendet Aufzeichnung im Herbst
Zwischen Konvention und Ungewohntem schwanken die Aufteilungen der textreichen Teile des Mess-Ordinariums: Das Gloria teilt Touchemoulin in fünf Abschnitte, das Credo hingegen in nur vier. Solistisch sind Sopran, Tenor und Bass mit z. T. opernhaften Arien zu hören, die stets am Schluss eine kleine Kadenz haben. Silke Mändl (Sopran) war nicht ganz frei von leichten Intonationsschwankungen, der prächtige Alt von Dorothée Rabsch kam leider viel zu selten zum Zug. Martin Platz zeichnete sich durch einen schlank geführten Tenor aus, wohingegen Eric Fergusson (Bass) zu sehr forcierte. Seine Partie ist für den Bassisten Ludwig Fischer, Mozarts ersten Osmin („Die Entführung aus dem Serail“) geschrieben, der einen Stimmumfang von zweieinhalb Oktaven hatte. Das Orchester spielte brillant in den schnellen Sätzen, war jederzeit dezente Stütze der Sänger. Der Bayerische Rundfunk hat das Konzert aufgezeichnet und wird es im Spätherbst senden.
 

 

 Vor dem Konzert

NK bei Festakt zur Bischofsweihe / Voderholzer 2013

Foto: Bieberbach
Neueste CD des NK

Verabschiedung Bischof G. L. Müller



Fotos: M.Bieberbach
Probentage Rothenburg 2012





 

 
Fotos: M. Bieberbach

Michlkonzerte in Regensburg und Passau



Cd Aufnahmen mit Werken von Enjott Schneider
"Seligpreisungen"
"Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens"
"Das ist meine Freude"
"Gott hat uns nicht gegeben"


Klosterkirche von Aldersbach
Berühmteste Marienkirche Bayerns

Probentage in Rothenburg ob der Tauber






Kritik aus der Augsburger Allgemeinen über das Konzert am 20.5.2011





Enoch zu Guttenberg und der NK (Juli 2009)

 



Polenreise 2008 NK mit Bischof Nossol